Sinfoniekonzert 2: Zakhar Bron Festival Orchester (Friedrich)

Zakhar Bron Festival Orchestra
 
Leitung:                                   BENJAMIN YUSUPOV
Solisten:                                  RHEINHOLD FRIEDRICH
                                                KONSTANTIN LIFSCHITZ
                                                ZAKHAR BRON & DANIEL BRON
 

PROGRAMM

Dmitri Schostakowitsch (1906–1975)          
Konzert für Klavier, Trompete und Streicher Nr. 1 (1933)              20 Min.
Allegro moderato
Largo
Moderato
Allegro con brio
 
Benjamin Yusupov (geb. 1962)
Listen to our cry - Konzert für Trompete, Klavier und Streichorchester (Uraufführung/Weltpremiere)
Solisten: Reinhold Friedrich, Trompete
Konstantin Lifschitz, Klavier
 
****
Johannes Brahms (1833–1897)
Doppelkonzert für Violine und Violoncello a-Moll, op. 102              27 Min.
Solisten: Zakhar Bron, Violine; Daniel Bron, Violoncello
Allegro
Andante
Vivace non troppo
 

Konzertdauer: ca. 1 Std. 40 Min., inklusive Pause
Eintrittspreise: CHF 95.- / 75.- / 50.-, nummerierte Plätze
 

Benjamin Yusupov wurde 1962 in Duschanbe, Tadschikistan, geboren. Von 1981 bis 1990 studierte er am Moskauer Tschaikowski-Konservatorium Klavier, Komposition, Musiktheorie und Dirigieren bei Juri Fortunatow, Juri Cholopow und dem Dirigenten Dmitri Kitajenko. 2001 promovierte er zum Dr. phil. an der Bar-Ilan Universität in Israel.



Die Musik von Benjamin Yusupov kennt weder Grenzen zwischen einzelnen Gattungen noch zwischen unterschiedlichen Kulturen oder ethnischen Idiomen, sondern sie beschäftigt sich mit sämtlichen Stilen und Einflüssen. Yusupov kreiert dabei sowohl als Komponist als auch als Dirigent eine ganz eigene musikalische Sprache. In seinen Kompositionen verarbeitet er sowohl Musiktraditionen des Westens als auch des Ostens, wobei er besonders auf musikalische Überlieferungen verschiedener ethnischer Gemeinschaften zurückgreift.

Weltweit spielen berühmte Orchester Yusupovs Musik, wie zum Beispiel das London Philharmonic Orchestra, die Münchner Philharmoniker, das Israel Philharmonic, das Luzerner Symphonie Orchester, das Copenhagen Philharmonic, das Orchestre Philharmonic de Radio France, das Bogota Philharmonic, die New World Symphony, die NDR Radio Philharmonie Hannover, das Iceland Symphony Orchestra oder das Belgrade Philharmonic.

Zudem arbeitet Yusupov mit Interpreten wie Maxim Vengerov, Mischa Maisky, Vadim Repin, Alexander Kniazev, Maxim Rysanow, Sergei Nakariakov und weiteren zusammen.

Der Komponist erhielt den Clone Preis (1992), den Sherover Award (1993), den Preis des israelischen Ministerpräsidenten (1999, 2008), den ACUM Preis (2002, 2004), den Landau Award for the Performing Arts (2007) und den Engel Prize (2009).
 

Konstantin Lifschitz wurde 1976 in Russland geboren. Mit dreizehn gab er im Saal des Moskauer Konservatoriums sein erstes grosses Konzert und ein Jahr später ermöglichte ihm ein Stipendium der Russian Culture Foundation Engagements in Paris, München, Mailand und anderen europäischen Musikzentren wahrzunehmen.



1995 wurde Lifschitz in Deutschland mit dem Echo-Klassik-Preis in der Kategorie "Europäischer Nachwuchskünstler des Jahres" ausgezeichnet und 1996 erhielt er einen Grammy-Award. Konstantin Lifschitz spielt heute in allen wichtigen Musikmetropolen der Welt. Er war Solist des New York Philharmonic Orchestras, der Academy of St. Martin in the Fields, der Moskauer Philharmoniker, der New Amsterdam Sinfonietta, des Berliner Sinfonie-Orchesters und vielen mehr.
Ausserdem ist er Gast bedeutender Festspiele wie dem Klavierfestival Ruhr, des Rheingau Musikfestivals, des MDR Musiksommers, der Settimane Musicali di Stresa und der Bach Festwochen in Würzburg. In der Saison 2003/04 wurde Konstantin Lifschitz zum Mitglied der Royal Academy of Music in London ernannt.

Höhepunkte der Saison 2007/08 waren seine Auftritte in der Wigmore Hall London, bei den Bachtagen Würzburg, in der St. Petersburg Philharmonic Hall sowie beim Rheingau Musik Festival. 2007 und 2008 erschien bei ORFEO Lifschitz´ Opfer Bach/Frescobaldi-Aufnahme und das "Klavierkonzert op. 20" von Gottfried von Einem. Seit September 2008 unterrichtet Konstantin Lifschitz an der Hochschule Luzern - Musik.
 

Daniel Bron ist ein sensibler Cellist, der die Tiefe der Musik durch seine Eltern (beide Violinisten) geschenkt bekommen hat. Daniel spielt regelmässig Kammermusik mit seinem Vater Zakhar Bron und ist in vielen Ländern wie Spanien, Frankreich, Portugal, Japan, Deutschland und in der Schweiz als Solist mit Orchester zu sehen.



Während des Studiums hatte Daniel die Möglichkeit, verschiedene Lernmethoden und Unterrichtsstile auszuprobieren. Er erlernte die Grundlagen des Cellospiels bei Edwin Koch, dem Entwickler und Autoren der allgemein anerkannten Celloschule. Mit dem Umzug nach Madrid studierte Daniel bei Prof. Franz Helmerson und bei Prof. Natalia Schakhovskaja an der Escuela Superior de Música Reina Sofía. Später setzte er das Studium im Moskauer Konservatorium fort. Sein Master Diplom erwarb Daniel an der Zürcher Hochschule der Künste bei Prof. Grossenbacher.

Außerhalb seines regulären Studiums besuchte Daniel regelmässig Meisterkurse bei so herausragenden Cellisten wie Bernard Greenhouse, David Geringas, Boris Pergamentschikov und Janos Starker.

An der Zakhar Bron School of Music unterrichtet Daniel Bron Kinder und Jugendliche im Fach Cello (Regel- und Intensivunterricht).


 
Veranstaltungs Informationen
Datum 14.04.2016 - 14.04.2016 - 19:30 bis 21:30 Uhr
Kategorie Interlaken Classics 2016 
Anhang  
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Ort

Congress Centre Kursaal Interlaken
Strandbadstrasse 44
3800 Interlaken


Gastgeber

Interlaken Classics
Postfach 162
3800 Interlaken